CABS Informationssystem - "Ämterübergreifende Informationsverarbeitung"

ÜBERSICHT

ALLGEMEINES

Das Informationssystem "Ämterübergreifende Informationsverarbeitung" ist für den Einsatz in allen Fachamtsbereichen einer kommunalen Verwaltung mit Bedarf an amtlichen Basisdaten und fachamtsbezogenen, einheitlichen Vorgangsinformationen konzipiert.
Im Mittelpunkt der Datenstrukturen stehen die Informationsebenen der Finanzverwaltung, der Bauverwaltung, der Liegenschaftsverwaltung sowie zahlreicher Verwaltungsbereiche mit amtlichen Datenbankinformationen, die Verwaltungs- und Raumbezug besitzen.

Die Leistung des modularen, Client/Server-Anwendungssystems untergliedert sich in fachamtsbezogene Softwareanwendungen, die auf der Serverseite die relationalen Datenbanken "Microsoft SQL-Server", "IBM DB2 iSeries-Server" oder "ORACLE" nutzen. Der Zugriff der Clients auf die Datenbank wird ab Windows95 und ab WindowsNT 4.0 unterstützt.
Die Softwaremodule realisieren die umfassende Nutzung der amtlichen Basisdaten ALB und in der Verbindung mit einem GIS, z.B. ArcView, die integrative Haltung georeferenzierter Daten der ALK sowie der TK.
Die Integration eines GIS in das System garantiert sowohl einheitliches hoheitsrechtliches Handeln mit amtlichen Sach- und Geodaten, als auch vorgangsbezogenes, ämterübergreifendes Handeln mit verwaltungseigenen Daten. Hierbei entsteht eine umfangreiche, mehrstufige historische Datenhaltung zu allen Vorgängen, Nutzern, Zusatzinformationen usw.. Für den direkten Informationsbezug zu Finanzverfahren sind ebenfalls Schnittstellen vorhanden, die wesentliche Elemente der FAD (Finanzadressdatei) mit vorgangsbezogenen Flurstücks- und Eigentümerdaten verbinden. Weiterhin bestehen Schnittstellen zum Baugenehmigungsverfahren und zum Gewerberegister.

Die Daten des GIS werden hierbei vorzugsweise zentral auf einem File-Server, wahlweise NT Server oder AS/400-Server, gehalten. In besonderen Fällen, resultierend aus großen, sich nicht häufig ändernden Datenbeständen und zur Reduzierung der Netzbelastung, können diese auch lokal oder innerhalb von Arbeitsgruppen gespeichert werden. Dies setzt dann aber ein durchgängiges Aktualisierungskonzept innerhalb der Verwaltung voraus.
Durch den zentralen Zugriff unter konsequenter Beachtung des Datenschutzes innerhalb des Berechtigungskonzeptes stehen allen angeschlossenen Nutzern aktuelle und ämterübergreifende Geodaten zur Verfügung.
Je nach Aufgabenstellung können einzelne Fachebenen ein- oder ausgeblendet werden. Bestehende Fachanwendungen und -daten sind ebenfalls einbeziehbar.

Darüber hinaus sind vielfältige Vorgänge der Verwaltung wie Anträge, Bescheide, Zustimmungen, Ablehnungen und Gutachten abbildbar. Durch die Einbindung in das Gesamtsystem wird Auskunfts- und Informationssicherheit gewährleistet, da die Vorgänge jederzeit den Bezug auf die aktuellen oder amtlichen Daten besitzen.
Den Vorgängen sind Wiedervorlagen zugeordnet, die den Informations- und Aktenfluss in den Ämtern abbilden. Beim Start des Systems erhält der Nutzer einen Hinweis auf die zu bearbeitenden Vorgänge. Weiterhin lässt sich damit jederzeit der zeitliche und inhaltliche Fortschritt der Vorgangsbearbeitung nachvollziehen.

Dieses hier dargestellte Anwendungskonzept schöpft die Einheitlichkeit und Variabilität seiner Funktionen aus der Integration der Kernverwaltungsinformatik mit der Geoinformatik durch spezielle GIS-Schnittstellen. Die permanente Vervollkommnung dieser Programmverbindungen garantiert softwarebezogene Aufwärtskompatibilität und hohen Investitionsschutz in Software und Daten.

ZIELSTELLUNG

  • ämterübergreifendes modulares Client/Server Softwaresystem mit Einbindung in die bestehende DV-Infrastruktur - DB2/400-Datenbank, Microsoft® SQLServer - bzw. Oracle® - Server
  • einheitlicher Datenbestand mit Sach- und Raumbezug für viele Amtsbereiche
  • vorgangsbezogenes Bearbeiten von Verwaltungsaufgaben
  • einheitlicher Informationsfluss zu Vorgängen
  • historische und aktuelle, amtliche und individuelle Informationsebenen
  • modularer Aufbau der einzelnen Fachamtsanwendungen und Datenbanken
  • umfangreiches Berechtigungsmanagement

VORTEILE

  • Rechtssicherheit durch amtliche Datenbestände
  • umfassende mehrschichtige Historienführung in amtlichen und vorgangsbezogenen Fachebenen
  • Optimierung der Einzel- und Gesamtaufgaben durch die vielfältigen u. einheitlichen Datenbankinformationen
  • schneller Informations- und Datenaustausch zu über- und untergeordneten Stellen des öffentlichen Dienstes
  • Datenbankinformationen zur Bewertung von Anträgen für EU- und Landesfördermittel
  • Datenbankinformationen für Finanzplanung
  • Schnittstellen zu bestehenden Verfahren der Kernverwaltung, wie z. B. HKR, BGV, ...
  • Datenübergabe in eine Textverarbeitung zum Druck von Karten, Grafiken und Sachdaten
  • Kostensenkung durch Reduzierung des Aufwandes der Vorgangsbearbeitung
  • Investitionsschutz in Software und Daten
  • Verbesserung des Bürger-Services